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mit dem blutigen Kleide, denn seine weiche Seele erträgt'snicht, und er fällt auf den Rücken!"
„Nun",sagte Rüben, „das steh' ich nicht aus, es ist unerträg-lich." Und er stand auf. „Gefällt's euch, so gehen wir anders-wohin und weiter weg. Man kann nicht reden bei seinemJammern und sich nicht bedenken bei seinem Geschrei ausder Tiefe. Kommt zu den Hütten!" Er sagte es zornig, damitdie Blässe seines muskelstarken Gesichtes aussähe wie Zornes-blässe. Aber sie rührte daher, daß er erkannte, wie recht derKnabe mit seiner Angst hatte um den Vater. Denn auch ersah es kommen, daß dieser buchstäblich und ohne Redensartauf den Rücken fallen werde bei des Kleides Anblick. Danebenaber und ganz besonders hatte es dem Rüben die Wahr-nehmung angetan, daß Joseph des Vaters gedachte in seinerNot und angstvolle Fürbitte einlegte für die Weichheit seinerSeele, — für diese vor allem und für sich selbst erst um ihret-willen. Schob er wohl jenen nur vor, um sich selbst zu be-wahren, und deckte sich hinter ihm nach alter Gewohnheit?Nein, nein, es war anders diesmal. Ein anderer Josephschrie hier unterm Steine hervor als der, den er einst anden Schultern geschüttelt, um ihn zu erwecken aus eitlerTorheit. Was ihm nicht gelungen mit seinem Schütteln, dashatte offenbar der Sturz in die Grube vermocht: Joseph waraufgewacht, er bat für des Vaters Herz, er spottete diesesHerzens nicht mehr, sondern trug Reue und Sorge darum; unddiese Entdeckung bestärkte den großen Rüben außerordentlichin seinen schwebenden Vorsätzen, machte ihm aber gleichzeitigihre rat- und heillose Unbestimmtheit doppelt empfindlich.
Daher seine Blässe, als er aufstand und alle aufforderte,mit ihm den Ort zu verlassen, wo Joseph geborgen war.
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