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mochte die Bezugnahme auf dies Gefühl reichlich unpassenderscheinen, und ebendarum brauchen wir halbe Worte. Esgibt Fälle, denen nur mit halben Worten gedient ist.
Sie grübelten kauend und blinzelnd, an Händen und Armendas Nachgefühl der Sanftheit von Josephs Haut. Ihr Nach-denken war schwer, und es wurde erschwert und gestört durchdas Weinen und Betteln des Versenkten, das dumpf aus demGrabe zu ihnen drang. Denn nach dem Fall hatten seineSinne sich so weit wieder gesammelt, daß er sich der Not-wendigkeit erinnerte, zu jammern, und er flehte von unten:
„Brüder, wo seid ihr? Ach, geht nicht fort, laßt mich nichtallein im Grabe, es ist so modrig und schauervoll! Brüder,erbarmt euch und rettet mich einmal noch aus der Nacht derGrube, darin ich verderbe! Ich bin euer Bruder Joseph!Brüder, verbergt nicht eure Ohren vor meinem Seufzen undSchreien, denn ihr tut fälschlich an mir! Rüben, wo bist du?Rüben, ich rufe deinen Namen an, unten aus der Grube!Sie haben's mißverstanden! Ihr habt's mißverstanden, liebeBrüder, so helft mir doch und erlöst mein Leben! Ich kam zueuch von Vaters wegen fünf Tagereisen weit aus Hulda, derweißen Eselin, euch Geschenke zu bringen. Sangen und Obst-kuchen, ach, wie ist's fehlgeschlagen! Der Mann ist schuld,daß es fehlschlug, der Mann, der mich führte! Brüder inJaakob, hört und versteht mich, ich kam nicht zu euch, nachdem Rechten zu sehen, dazu braucht ihr das Kind nicht! Ichkam, mich zu neigen vor euch mit Ziem und Umgangsformund nach eurem Befinden zu fragen, daß ihr heimkehrtet zumVater! Brüder, die Träume... War ich so ungezogen, euchTräume zu erzählen? Glaubt mir, ich habe euch vergleichs-weise nur ganz bescheidene Träume erzählt, ich hätte euch...