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nicht hörten, der immerfort mit seiner gespaltenen Lippejammerte:
„Brüder! Erbarmen! Was tut ihr! Macht halt! Ach, ach,wie geschieht mir!"
Das half ihm nichts, dahin ging's mit ihm im Trabe durchKraut und Busch eine gute Strecke weit über Land bis zueinem moosigen Abhang, den ging es hinunter, und untenwar ein kühler Grund, gemauert, mit Eichen- und Feigen-gebüsch im trümmerhaften Gemäuer und zersprungenemFliesenboden, wo hinab einige steile und schadhafte Stufenführten: über die schleppten sie Joseph, der sich in seinen Fesselnund in ihren Armen verzweifelt zu wehren begann, denn ihmgrauste vor dem Brunnen, der da gebaut war, und vor demLoch des Brunnens, besonders aber noch vor dem Brunnen-stein, der nebenbei auf den Fliesen lag, bemoost und schadhaft,bestimmt, das Loch zu verschließen. Doch wie auch Josephsich sträubte und weinte, sein unverschlossenes Auge ent-setzensvoll in des Rundes Schwärze gerichtet, — sie hißten ihnauf den Rand mit Hoihupp und Hoihe und stießen ihn gar insÜbergewicht, daß er fallen mußte, wer wußte, wie tief.
Es war tief genug, wenn auch nicht abgründig, kein boden-loser Schlund. Solche Brunnen reichen oft dreißig Meterund mehr in die Erde hinab, aber dieser war außer Benutzungund seit langem schon stark verschüttet mit Erde und Bröckel-gestein, vielleicht um alten Haders willen um den Drt. Wennes fünf Klafter waren oder sechs, die Joseph hinabmußteunter Tag, so war's schon viel, wenn auch freilich zu viel, umda je wieder emporzusteigen bei verschnürten Gliedern. Auchstürzte er mit viel Lebensvorsicht und gesammelter Achtsam-keit, fand halben Halt da und dort mit Füßen und Ellenbogen