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2 (1934) Der junge Joseph
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dafür zur Verfügung stellten, zu deren Rolle auf Erden esam besten 'paßte und die damit, sozusagen, ihrem Mythussich gehorsam erwiesen: die wilden Zwillinge und derstramme Gad.

Aber Rüben erlaubte es nicht. Es ist bekannt, daß erWiderstand leistete und nicht wollte, daß dem Joseph wieHabel oder wie den Böcklein geschah.Dem widersprecheund widerstehe ich", sagte er und berief sich auf seine Eigen-schaft als Lea's Erster, in welcher er trotz Fall und Fluch wohlnoch ein Wort mitzureden habe. Der Knabe sei ja so gut wietot, sie hätten es selbst gesagt. Er weine nur noch etwas, dassei alles, und es genüge, ihn in die Grube zu werfen. Sie solltenihn doch ansehen, ob das noch Joseph, der Träumer, sei, ersei ja schon unkenntlich von dem Geschehenen, woran er,Rüben, sich wie einer beteiligt habe, sich auch noch besserbeteiligt hätte, wenn er nicht wäre von allen Seiten gestoßenworden. Aber das Geschehene sei eben nur ein Geschehen ge-wesen, kein Tun, so könne man es nicht nennen. Es sei zwardurch sie, die Brüder, geschehen, aber sie hätten's nicht getan,sondern es sei so mit ihnen dahingefahren. Jetzt aber wolltensie klaren Sinnes und nach ausdrücklichem Beschluß einenGreuel tun und die Hand wider den Knaben erheben, daß siedes Vaters Blut vergössen, während es bisher nur geflossensei, wenn auch durch sie. Aber fließen und vergießen, das seiein Unterschied in der Welt wie Geschehen und Tun, undwenn sie das nicht unterschieden, so seien sie am Verstände zukurz gekommen. Ob sie als Blukgericht eingesetzt seien, fragteer, zu urteilen in eigener Sache und dann den Blutspruch auchnoch selbst zu vollziehen? Nein, kein Blutvergießen, er duldees nicht. Was ihnen nach dem Geschehenen zu tun bleibe, sei,

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