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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
213
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Halben waren sie schuldig. Am Ganzen mußten sie es nichtsein. Das überlegten sich alle gleichzeitig in ihren Köpfen,wie sie da standen auch Rüben. Er konnte nicht umhin,diesen Sachverhalt anzuerkennen. Die Schläue, mit der erdie Handlung zum Stehen gebracht, war aus seinem Herzengekommen. Sein Verstand sagte ihm, daß zuviel geschehenwar, als daß nicht mehr hätte geschehen müssen. Daß diesesMehr zu geschehen und dennoch um Gott nicht und um keinenPreis zu geschehen hatte, bildete die Wirrnis seines Geistes.So ingrimmig und verlegen hatte des großen Rüben musku-löses Gesicht noch niemals dreingeschaut.

Jeden Augenblick fürchtete er zu hören, was unvermeidlichlaut werden mußte und worauf ihm die Antwort fehlte. Dawurde es laut, und er hörte es. Einer sprach es aus, gleichvielwer; Rüben sah nicht hin, wer es zufällig war; der notwendigeGedanke war aller:Er muß fort."

Fort", nickte Rüben mit grimmiger Bestätigung.Dusagst es. Du sagst nicht, wohin."

Überhaupt fort", antwortete die Stimme.Er muß indie Grube fahren, daß es ihn nicht mehr gibt. Es hätte ihnschon lange nicht geben dürfen, jetzt aber darf es ihn ganz undgar nicht mehr geben."

Ganz deiner Meinung!" versetzte Rüben mit bitteremHohn.Und dann treten wir vor Jaakob, seinen Vater, ohneihn. ,Wo ist der Knabe?' wird er gelegentlich fragen. ,Esgibt ihn nicht mehr', antworten wir dann. Sollte er aberfragen: .Warum gibt's ihn nicht mehrA, so werden wir ant-worten: .Wir haben ihn umgebracht.'"

Sie schwiegen.

Nein", sagte Dan,nicht so. Hört mich, Brüder, ich bin