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Segenssprüche an seiner Wange, nahm einen Schutz vomeigenen Halse und hing ihn ihm um, drückte ihn wieder undtat alles in allem mit ihm, als solle Joseph auf wer weiß wielange oder für immer, siebzehn Tage weit oder mehr genNaharajim ins Wildfremde reisen, da doch der Junge, mitMundvorrat übermäßig ausgerüstet, zu seinem größten Ver-gnügen sich anschickte, auf sicheren Wegen einen Sprung nachdem unfernen Schekem zu tun. Da sieht man, daß der Menschsich unverhältnismäßig gehoben kann, wenn man sein eigenesBewußtsein zum Maßstabe nimmt, während sein Benehmen,unter dem Gesichtswinkel des ihm unbewußten Schicksals be-trachtet, nur allzu passend erscheint. Dies kann zum Tröstewerden, wenn das Bewußtsein sich lichtet und wir erfahren,wie es gemeint war. Darum sollten Menschen nie leichten Ab-schied voneinander nehmen, damit sie unter Umständen sichdoch sagen können: Wenigstens habe ich ihn noch recht anmein Herz gedrückt.
Unnütz zu bekunden, daß dieser Abschied am Reisemorgen,zur Seite der wohlbepackten, mit bunten Wollblumen undGlasperlen geschmückten Hulda, nur ein Letztes war, demviele Ratschläge, Empfehlungen und Abmahnungen voran-gegangen waren: Jaakob hatte den Knaben den Weg undseine Stationen gelehrt, so genau er sie wußte, ihn, ganz nachMukterart, vor Überhitzung und Erkältung gewarnt, ihm dieNamen von Männern und Glaubensoerwandten in verschie-denen Ortschaften genannt, bei denen der Reisende nächtigenmochte, ihm streng untersagt, sich, wenn er die Stätte Uru-salim berühre und am Baals-Tempel die Behausungen derGeweihten erblicke, die dort für die Aschera webten, mit einervon ihnen auch nur in das kleinste Gespräch einzulassen, und