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ihm vor allem immer wieder eingeschärft, sich ausgesucht artiggegen die Brüder zu verhalten: es könne nicht schaden, so hatteer ihn angewiesen, wenn Joseph sich siebenmal vor ihnenNiederwürfe und sie recht oft als seine Herren anspräche, —dann würden sie wahrscheinlich beschließen, fortan die Handmit ihm in die Schüssel zu tauchen und ihm nicht mehr von derSeite zu gehen ihr Leben lang.
Bon alldem wiederholte Jaakob-Rebekka manches beimletzten Lebewohl im Morgengrauen, bevor er dem Jungenerlaubte, das Bein über den Esel zu schwingen und schnalzendabzureiten gen Mitternacht. Er ging sogar noch ein Stückweit redend neben der morgenmunteren Hulda her, konnteaber nicht lange Schritt halten und blieb entsagend stehen,dos Herz schwerer, als passen wollte. Er sing einen letztenBlitz auf der Zähne des Zurücklachenden und hob die Handgegen ihn. Dann entzog eine Wegbiegung ihm des SohnesGestalt, und er sah den Joseph nicht mehr, der abgeritten war.
Joseph fährt nach Schekem
Dieser nun, nicht mehr sichtbar dem Vaterauge, aber anseinem Orte wohlig vorhanden und bei sich selbst, trabte,weit hinten auf der Kruppe feines Tieres sitzend, die schlankenbraunen Beine vorgestreckt und den Oberkörper keck zurück-geworfen, im zarten Schein der Morgensonne auf der Straßenach Beth-Lachem durch das Bergland dahin. Seine Launepaßte durchaus zu den erkennbaren Umständen, und daßder Vater den Abschied unverhältnismäßig gestaltet, nahmer mit heiterer Nachsicht und Liebesverwöhnung hin, wobeinicht im geringsten sein Herz durch das Bewußtsein beschwert