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Hinweg — das war es. Hinweg allesamt vom Vaterherde infreiwillige Verbannung. Das werde, sagte Rüben, einewürdige und packende Kundgebung sein und die allein mög-liche Antwort von ihrer Seite auf diesen Greuel. Hinwegvon Joseph, dachte er, damit kein Unglück geschähe. Dochsagte er's nicht, sondern wußte die Maßregel gänzlich insLicht stolz strafenden Protestes zu setzen.
Noch diesen Abend redeten sie vor Jaakbb und taten ihmkund, sie gingen. An einem Orte, wo solche Träume geträumtwürden, und wo man sie erzählen dürfe, ohne eine andere Ge-fahr zu laufen, als allenfalls vielleicht, wenn es schlimm wurde,etwas am Haar gezaust zu werden, — an einem solchen Ort,sagten sie, blieben sie nicht, sie hätten dort nichts verloren.Die Ernte, sagten sie, sei mit ihrer kräftigen Hilfe beendet,nun wendeten sie sich gen Schekem, nicht nur die Sechs,sondern auch die Vier, — alle Zehn; denn Schekems Auenseien gut und fett, und in unveränderlicher, wenn auch unbe-dankter Treue würden sie dort des Vaters Herden weiden, dasLager zu Hebron aber sähe sie nicht wieder; zumal dort ganzund gar ehrrührig geträumt werde. Sie neigten und beugtensich, sagten sie (und taten es auch zugleich) vor ihm, demVater, zum Abschied in Ehrfurcht. Ihm Leid zuzufügen oderauch nur Bedauern einzuflößen durch ihren Hingang, brauchtensie nicht zu besorgen, denn Jaakob, der Herr, das sei bekannt,gebe Zehn für Einen.
Jaakob senkte das Haupt. Fing er wohl an, zu befürchten,die Gefühlsherrlichkeit, in der er sich nachahmend gefiel, werdeübel vermerkt am Orte des Vorbilds?