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Er nahm sich zusammen, machte sich stark. So rauh wie nurirgend möglich sagte er hinter dem Knaben:
„Jehoseph! Was für ein Traum ist das, der dir geträumthat, und was soll es heißen, daß du so träumst und erzählst unsdas Abgeschmackte? Soll ich und deine Mutter und Brüderkommen, dich anzubeten? Deine Mutter ist tot — damit be-ginnt der Jrrwitz, doch viel fehlt, daß er damit endete.Schäme dich! Nach menschlichem Erniessen ist, was du unsauftischkest, dermaßen ungereimt, daß du ebenso gut nur.Aulasaulalakaula' hättest lallen können, es hätte dieselbenDienste getan. Ich bin in meiner Seele enttäuscht, daß du esmit reichlich siebzehn Jahren und trotz aller Geistesklärungdurchs Schriftlich-Vernünftige, die ich dir angedeihen lassedurch Eliezer, meinen Ältesten Knecht, noch immer nicht weiter-gebracht hast im Goktesverstande, daß du dir so Unehrbaresträumen läßt und spielst vor Vater und Brüdern den Hase-lanten. Sei hiermit gestraft von mir! Ich würde dich härterstrafen und dich vielleicht sogar schmerzhaft am Haare zausen,wenn dein Geschwätz nicht allzu kindisch gewesen wäre, alsdaß der Reifere sich möchte anfechten lassen davon und derGesetzte versucht sein könnte, dir's heimzuzahlen mit Strenge.Lebt wohl, Söhne Lea's! Gegrüßt nach der Mahlzeit, SöhneSilpa's und Bilha's!"
Damit stand er auf hinter Joseph und ging. Seine Straf-rede, ihm abgenötigt von den Blicken der Söhne, hatte ihnviel gekostet, und zu hoffen war nur, daß sie die Buben be-friedigt hatte. Wenn wirklicher Zorn darin gewesen war, sohatte er dem Umstand gegolten, daß Joseph nicht ihm alleinseinen Traum vertraut hatte, sondern so töricht gewesen war,die Brüder zu Zeugen zu machen. Hätte er's darauf angelegt,