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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
161
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! Mannschaft den Herrn nicht sieht und sein Auge nicht weiß

! über aller Verrichtung, zumal die Gemieteten, auf die kein! Verlaß ist. So klagte mein Bruder Jehuda mir jüngst ver-traulich, daß sie zumeist die Rädchen am Dreschwagen nichtMi k ordentlich wetzen: da quetschen sie nur, statt zu schneiden. Sogeht's, wenn der Herr sich nicht sehn läßt."

Ich muß deinen Vorwurf wohl gelten lassen."Vorwurf? Behüte Gott meine Zunge! Eine Bitte ist's,

' deren das Reis sich vermißt im Namen von Elfen. Auch sollstdu unser Rackern nicht teilen, den Erddienst, das Baalswerk,wer mutet dir's zu, sondern nur unsre gute Rast, wenn wir dasl«Ai! i Brot brechen bei gipfelnder Sonne im Schatten und schwatzen

! uns eins, wir Söhne von Einem und Vieren, und wer was

msi ^ weiß, der erzählt einen Schwank oder Traum. Da haben wir

üii«. ! oft uns angestoßen mit den Ellbogen, der eine den andern,

ihm?, und untereinander mit Nicken gemeint, wie lieblich es wäre,

Mi im Kreise zu hegen das Vaterhaupt."

sIch will einmal kommen."

«MGejauchzt! Komm heute gleich und beehre die Söhne! Die

küNil Arbeit geht schon zu Rande es ist keine Zeit zu verlieren.

> Heut also ist's ausgemacht? Ich sage den Rotäugigen nichts

i ft und verplaudere mich nicht vor den Söhnen der Mägde, die

xBi Freude soll sie übernehmen. Das Kind aber wird wissen bei

ich«; sich, wem sie's alle verdanken und wer es zierlich eingefädelt

Nit in Treue und Schläue."

H So Josephs Anschlag. Und wirklich, um dieses Tages

l tu ^ Mittag saß Jaakob bei seinen Söhnen unter dem Schattentuch

> auf dem Felde, nachdem er die Korngruben besichtigt und auf

I der Tenne die Schärfe der Räder des Dreschwagens mit dem

Daumen geprüft hatte. Die Verblüffung der Brüder war-i >.J.