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mochte. Sogar soll nicht unerwähnt bleiben, daß er desselbigenTages unter dem Unterweisungsbaum ein Lehrgespräch, dieletzten Dinge betreffend, mit dem alten Eliezer gepflogen hakte,wobei es sich um Weltgericht und Segenszeit, um Gottes End-sieg über alle Gewalten, denen die Völker so lange geräuchert,gehandelt hatte: um den Triumph des Retters über die heid-nischen Könige, Sternenmächte und Tierkreisgötter, welche erbeugen und stürzen, im Unteren verschließen und zu glorreich-alleiniger Weltherrschaft übersteigen werde... Hiervonträumte Joseph, aber auf so konfuse Weise, daß eine kindischeVerwechslung und Gleichsetzung des eschatologischen Gottes-Helden mit seiner eigenen Träumerperson ihm dabei unterliefund er sich selbst, den Knaben Joseph, tatsächlich als Herrnund Gebieter des ganzen durch den Tierkreis rollenden Wel-tenumlaufs erblickte oder vielmehr empfand, — denn von er-zählbarer Anschauung konnte bei diesem Traum nun schon garnicht die Rede sein, und bei der Wiedergabe war Joseph ge-zwungen, ihn auf die einfachsten und kürzesten Worte zubringen, sein inneres Erlebnis schlechthin auszusagen, ohne esals Vorgang zu entwickeln, was nicht dazu beitrug, es demHörer annehmbarer zu machen.
Die Form der Mitteilung machte ihm denn auch schonSorge, als er nachts aus dem Traume auffuhr, voll Freude,nunmehr einen so schlagenden Beweis für die Glaubwürdigkeitdes vorongegangenen in Händen zu haben. Und zwar bezogdiese Sorge sich vor allem gleich auf die Frage, ob denn dieBrüder ihm überhaupt zur Rechtfertigung Gelegenheit ge-währen, das heißt: ihm erlauben würden, noch einen Traumzu berichten — das schien ihm zweifelhaft. Schon das erstemalhatte wenig gefehlt, und sie hätten ihm ihre Aufmerksamkeit