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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
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auf Walzen mit schneidenden Eisenscheiben lief. Darüber er- iB'

wachte Joseph und setzte sich auf.

Ich habe geträumt", sagte er und blickte verwundert , §l''lächelnd unter den Brüdern umher. >

Sie drehten die Köpfe, wandten sie wieder weg und redeten U'>

weiter. ! jihl

Geträumt habe ich", wiederholte er und strich mit der Sa

Hand über die Stirn, indem er, immer noch verwirrt undglücklich lächelnd, ins Leere sah,so wirklich und wunderbar!" tzsk»

Das ist deine Sache", erwiderte Dan und richtete kurz die st«

stechenden Augen auf ihn.Besser hättest du getan, ohne si

Traum zu schlafen, wenn du schon schlafen mußt, denn Traum- ^,

schlaf erquickt nicht." Eil

Wollt ihr meinen Traum nicht hören?" fragte Joseph. ^

Hierauf antwortete niemand. Dagegen setzte einer vonihnen, es war Jehuda, das landwirtschaftliche Gespräch in , (

einem Tone fort, der die gebührende Antwort auf eine solche ^

Frage gewissermaßen enthielt.

Es ist notwendig", sprach er kalt und laut,die Eisen-scheibchen sehr scharf zu halten, sonst schneiden sie nicht, ^

sondern quetschen nur, und das Korn tritt nicht recht aus der ^

Ähre. Sagt aber selbst, ob auf die Leute Verlaß ist, zumal die ^

Gemieteten, daß sie sie hinlänglich wetzen. Sind aber die Räd- ^

chen sehr scharf, so zerschneiden sie leicht auch die Frucht, und ^

es geschieht, daß das Mehl. . ." ^

Joseph hörte ein Weilchen ihrer über ihn hinweggehenden ^

Unterhaltung zu. Schließlich unterbrach er sie und sagte: ^ ^

Verzeiht, Brüder, aber ich möchte euch meinen Traum ^

doch erzählen, den ich geträumt habe in diesem Schlaf, esdrängt mich dazu. Er war nur kurz, aber so wirklich und ^