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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
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hinter denen anderer Leute Arbeit begann. In einiger Ent-fernung erhob sich ein Hügel, der den Jaakobsleuten als Tennediente. Man sah beladene Esel unterwegs dorthin und Männerdroben, die mit Gabeln die Halme auseinanderwarfen vorOchsen, die dreschend darübergingen.

Joseph also, auch er nur im Arbeitsschurz und mit ge-flammter Haut, schlief im gemeinsamen Schatten auf seinemArm in Hockerstellung. Er hatte, als er sich legte, den ihmzunächst sitzenden Jssakhar, genanntder knochige Esel", inaller Treuherzigkeit gebeten, ihm eins seiner Knie zu leihen,daß es ihm das Haupt erhebe; aber Jssakhar hatte gefragt,ob er ihm den Kopf vielleicht auch krauen und ihm die Fliegenwehren solle, und ihn geheißen, sich wie immer zu betten, nurohne ihn zu benutzen. Darüber hatte Joseph kindlich gelachtwie über einen guten Witz und sich schlafen gelegt ohne Haupt-erhebung. Er fand sie anderweitig, wie sich Herausstellen sollte,aber niemand sah es ihm an, zumal niemand sich um ihnkümmerte. Nur Rüben ging zuweilen mit dem Blick über ihnhin. Des Schlafenden Gesicht war ihm zugewandt. Es warnicht ruhig. Seine Stirn, seine Lider zuckten, und der gelösteMund rührte sich wie zum Sprechen.

Währenddem erörterten die Brüder die Vorteile oder Nach-teile eines Geräts, dessen man sich neuerdings vielfach zumDreschen bediente, der Dreschtafel, die, von Ochsen gezogen,mit den an ihrer Unterseite befestigten spitzen Steinen dieÄhren zerriß. Daß dies das Verfahren beschleunigte, war un-bestritten. Aber mehrere behaupteten, das Worfeln nachhermache mehr Arbeit, als wenn man oft und gründlich das tre-tende Vieh über die Frucht getrieben. Auch von einem Dresch-wagen sprach man, den manche Bauern gebrauchten und der