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daß er es willig und fröhlich tat, ohne es für Raub zu achten,und in aller Bescheidenheit, — zu welcher freilich gewisseEnthüllungen feines Innenlebens, die er sich gerade damalsgönnte, in krassem Gegensatz standen. Schließlich wäre esihm ein leichtes gewesen, von Jaakob Befreiung von derFeldfron zu erlangen, aber er dachte nicht daran, teils weildie Arbeit ihm gesunde Freude machte, teils, und dies wirklichvor allem, weil sie ihn den Brüdern näherte und er's in frohemStolze genoß, mit ihnen zusammenzuwirken, sich von ihnenrufen zu hören, ihnen nach besten Kräften zur Hand zu gehen, —das ist buchstäblich wahr; die Werkgemeinfchaft mit ihnen, diepraktisch das Verhältnis besserte, erhob ihm das Herz, siemachte ihn glücklich, und Widersprüche widerlegen hier nichts;sie heben in aller zerstörenden Unvernunft die Tatsache nichtauf, daß er die Brüder liebte und, so unvernünftig, ja gänzlichverblendet nun dies wieder anmuten möge, auf ihre Liebevertraute, so daß er glaubte, ihr einiges zumuten zu dürfen, —einiges, denn unseligerweife dachte er, es wäre nicht viel.
Die Feldarbeit ermüdete ihn sehr, und des öfteren schlief erzwifchenein. Er schlief auch in jener Mittagsstunde, die alleJaakobsföhne, Benjamin ausgenommen, dort draußen zurRuhe und Mahlzeit unter einem braunen Schattentuch, dasüber krummen Stangen aufgehängt war, versammelt sah. Siehakten das Brot gebrochen und plauderten, auf ihren Fersenkauernd, im bloßen Schurz allesamt, die Körper gerötet vonder Kraft Baals, die zwischen weißen Sommerwolken nieder-flannnte auf das halb abgeerntete Land, das da und dort, wodie Sichel stopplige Breschen in fein fonnengelbes Ähren-gedränge geschlagen, mit aneinandergelehnten Garben besetztund ringsum von niedrigen Schottermauern eingefäumt war.