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erntenden Bauern, in deren Mitte seine Leute das Ihre be-sorgten. Auf diese ging von seiner Haltung, die alljährlichdieselbe war, sogar ein gewisser dämpfender Druck aus, undzwar ohne daß er selbst aus dem Felde erschienen wäre. Diesgeschah nur ganz ausnahmsweise und sollte freilich geradedieses Jahr einmal geschehen, nämlich auf besonderes BittenJosephs, der dafür seine Gründe hatte. Im ganzen aberkümmerte Jaakob sich nicht um Saat und Mahd, sondernbetrieb sein bißchen Landwirtschaft gleichsam ohne hinzusehenund nur aus Klugheit, nicht aus innerem Hange, von welchemeher das Gegenteil sein Verhältnis zu dieser Sphäre bestimmte,nämlich die Glaubensgleichgültigkeit, ja Abneigung desMondhirken gegen den Schollendienst des roten Ackerbauers.Die Erntezeit schuf ihm geradezu eine gewisse Verlegenheit;denn er zog Nutzen, für sein Teil, aus dem Fruchtbarkeitskult,den die Landeskinder von Frühling zu Frühling den Sonnen-baalen und lieben Frauen ihrer Tempel gewidmet hatten unddem feine Seele doch ferne war. Solcher Mitgenuß beschämteihn etwas und verschloß seine Lippen vor dem Dankbarkeits-jubel der Einbringenden.
Nun also ließ er nach der Gerste den Weizen ernten zu seinerSelbstversorgung, und da jedes Paar Arme gebraucht wurde,ja eine Anzahl Miekskräfte für diese Wochen durch Eliezerwaren ausgenommen worden, unterbrach Joseph seine Stu-dien mit dem Alten, um auch für feine aparte Person vomrosigen Morgen bis an den Abend auf dem Felde zu schaffen,sein Krummeisen in die Ährenbüschel zu hauen, die seine Rechtezusammenraffte, Garben mit Stroh zu binden und sie mit denBrüdern und Knechten auf Karren zu laden oder den Eseln auf-zuhängen, die sie zur Dreschtenne trugen. Es ist anzuerkennen.