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2 (1934) Der junge Joseph
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weit nicht gehen. Und dennoch war seine Liebe nicht weitvom Glauben.

Kind, Kind!" sagte er mit der zarten Stimme seinesmächtigen Leibes,schone deine Seele, schone den Vater,schone dein Licht! Stelle es unter den Scheffel, daß es dir nichtzum Verderben leuchte!" Dann trat er drei Schritte rück-wärts mit gesenktem Haupt und wandte sich erst danach vonJoseph hinweg.

Beim Abendmahl aber trug dieser das Kleid, so daß dieBrüder wie Klötze saßen und Jaakob sich fürchtete.

Die Garben

Nach diesen Dingen und vielen Tagen geschah es, daß manden Weizen schnitt im Tale Hebron und daß Erntezeit warund die Zeit des fröhlichen Schweißes und Freudenzeit bis aufden Tag der Erstlinge, da sie gesäuerte Weizenbrote dar-brachten aus neuem Mehl, sieben Wochen nach Frühjahrs-vollmond. Denn die Spätregen waren reichlich gewesen, aberbald schon schlossen sich die Luken des Himmels, die Wasserverliefen sich, und es trocknete das Land. Die triumphierendeSonne, Marduk-Baal, trunken von seinem Siege über dentriefenden Leviathan, waltete flammend am Himmel, goldeneSperre ins Blaue schleudernd, und so hitzig war schon um dieWende des zweiten und dritten Monats seine Herrschaft, daßfür die Saaten zu fürchten gewesen wäre, wenn nicht einWind sich aufgemacht hätte, dem Lea's Sechster, Sebulun,feine sympathische Herkunft anroch, so daß er sagte:

Meine Nase ist angenehm berührt von diesem Wind, denner führt die Feuchte der Weite und bringt den lindernden Tau.