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herauskommt, sind lauter Frechheiten. Bursche, Bursche, hütedich!" sagte er und handhabte ihn so, daß Joseph auf Ferse undFußballen rückwärts und vorwärts schwankte. „Habe ich dichnicht zehnmal errettet aus den Händen der Brüder und vordem Zorne derer, die Schekem zertraten um der Geschwächtenwillen, zehnmal, wenn sie daran waren, dich zu verbleuen,weil du geplappert hattest wider sie beim Vater und hattest ge-logen von .Stücken aus dem Fleische der Lebenden' und der-gleichen mehr, — daß du nun hingehst und erschleichst dir dasKleid, da wir ferne weiden, und forderst freventlich den In-grimm heraus wider dich, wenn nicht von Zehnen, so doch vonNeunen? Sage, wer bist du, und welches ist dein Hochmut,daß du dich abseitsstellst von uns allen und wandelst wie einBesonderer? Fürchtest du nicht, daß dein Dünkel die Wolke überdir zusammenzieht, aus der der Blitz kommt? Weißt du denen,die's gnädig mit dir meinen, so wenig Dank, daß du ihnen Notschaffst, wie einer, der hoch in morschen Zweigen klettert undspottet auf die herab, die unten stehn und nach ihm rufen inÄngsten, ob es nicht breche unter ihm und er falle und schüttesein Eingeweide aus?"
„Höre, Rüben, stelle mich hin! Glaube mir, ich weiß es dirDank, daß du ein Wort für mich einlegtest wider der BrüderMutwillen. Ich bin dir auch dankbar, daß du mich hältst, in-dem du mich umwirfst, beides zugleich. Stelle mich aber nunauf die Sohlen, daß ich rede! So! Man kann sich nicht aus-einandersetzen im Schaukeln. Jetzt aber, da ich stehe, will ich'stun, und ich bin sicher, daß du mir beifallen wirst in deiner Ge-rechtigkeit. Ich habe mir das Kleid nicht erschlichen, noch esgestohlen. Da er mir's am Brunnen verheißen, kannte ichJaakobs Wunsch und Vorsatz, es mir zu gewähren. Da ich