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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
134
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Du sprichst nicht genau, Jssakhar", antwortete Rübenmit hoher und zarter Stimme, wie sie wohl Männern vongewaltigem Körperbau eigen sein kann, und wandte denKopf ab.Nicht genannt hat er ihn so, sondern hat ihngefragt, ob er von solchen die Rede habe. Es war vorlautgenug."

Ich habe verstanden, daß er mich mit einer Opfersemmelersticken wollte", erwiderte Joseph,was sowohl lästerlichgewesen wäre, wie auch sehr unfreundlich. Hat er's aber nichtgesagt und gemeint, so will auch ich ihn gewiß nicht geneckthaben, beileibe."

Und so gehen wir dahin und dorthin", beschloß Re'uben,damit nicht das Beisammenstehen weiterhin noch zu Häke-leien und Mißverständnissen führe."

Sie trennten sich. Zehn und Einer. Aber Rüben ging demEinsamen nach und rief ihn bei Namen. Hoch stand er vorihm unter vier Augen auf seinen gegürteten Säulenbeinen,und Joseph blickte höflich aufmerksam in die muskulöseMiene, der ein Bewußtsein von Kraft und Fehlbarkeit denAusdruck verlegener Würde aufprägte. Rubens Augen mitden entzündeten Lidern waren ihm nahe. Ihr Blick verlorsich sinnend in seinem Gesicht oder machte eigentlich davorhalt, indem er sich in sich selbst zurückwandte, und dabeiknetete er mit der gewaltigen Rechten leicht des BrudersSchulter, wie er es mit dem zu machen pflegte, mit dem ereben sprach.

Du verwahrst das Kleid, Knabe?" fragte er mit den Lip-pen, ohne den Mund recht zu öffnen.

//Ja, Rüben, mein Herr, ich hüte es", antwortete Joseph.Israel schenkte mir's, da er lustig war vom Siege im Spiel."