tun die bärtigen Geister am Baum? Sie befruchten ihn...Und was steht geschrieben? .Ausgezogen — Hab' ich — meinKleid, soll ich's — wieder anziehn?' Wunderbar! Immer dieNana mit Taube, Sonne und Mond. .. Ich muß mich er-heben! Ich muß aufstehen, Kaufmann, ich sehe das Oberenicht: die Dattelpalme, aus der eine Göttin die Arme strecktmit Speise und Trank... Ich darf's doch berühren? Daskostet nichts, hoffe ich, wenn ich's schonend aufhebe mit derHand, zu spüren, wie leicht und schwer es ist, wenn man'swiegt, wie schwer und wie leicht im Gemische . . . Kaufmann,ich bin arm, ich kann esnicht kaufen. Kaufmann, schenk es mir!Du hast so viel Ware, — laß mir den Schleier! Leih ihn mir,sei so gut, daß ich ihn an mir den Leuten zeige zu Ehren deinesGewölbes! Nein! Durchaus nicht? Oder schwankst du viel-leicht? Schwankst du ein ganz klein wenig und möchtest in allerStrenge auch wieder, daß ich ihn trage? Nein, ich irre mich,du schwankst vom Halten und Spreizen. Viel zu lange schonmühst du dich . . . Gib! Wie trägt man's, wie schlägt man's?So? Und so? Und etwa noch so? Wie gefällt dir's? Bin ichein Schäfervogel im bunten Rock?Mami's Schleiergewand —wie fteht es dem Sohne?"
Natürlich sah er aus wie ein Gott. Der Effekt war ver-nünftigerweise zu erwarten und der geheime Wunsch, ihn her-vorzubringen, dem Widerstand Jaakobs nicht zuträglich ge-wesen. Kaum hatte Joseph, mit Methoden, deren Schlauheitund Anmut man am besten tut ruhig anzuerkennen, dasKleid aus den Händen des Alten in feine hinübergefpielt, alses auch schon, mit drei, vier Griffen und Würfen, deren Sicher-heit eine natürliche Anlage zur Selbstkostümierung bewies,auf freie und günstige Art seiner Person angetan gewesen