und zu ihnen sprechen: ,Jch gönne, wem ich gönne, und er-barme, wes ich erbarme! Wer seid ihr, daß ihr mir da-zwischenredet? Eher denn euch alle will ich ihn mit demMantel bekleiden und mit seiner Mutter Ketönet passim!'Übrigens traue ich meinen Ohren; sie sind jung und genau.Namentlich wenn das Väterchen spricht, spitze ich sie zu feinsterSchärfe. Sagtest du einst zur Braut: ,Es sollen den Schleiertragen die Erstlinge unter den Zahllosen?' Sondern he?Sondern he? Sondern he? Wer, sagtest du, solle ihn tragen?"
„Laß das, Unhold! Geh und schmeichle mir nicht, daß nichtdeine Narrheit übergehe von dir auf mich!"
„Väterchen! Ich möchte ihn sehen!"
„Sehen? Sehen ist nicht haben. Aber Sehen ist Haben-wollen. Sei mir verständig!"
„Soll ich nicht sehen, was mein ist und mir verheißen?Also machen wir's: Ich kauere hier, gefesselt, rühre mich nichtvon der Stelle. Du aber gehst und weist mir das Festkleid,nimmst es und hältst es vor dich, wie im Gewölbe der Kauf-mann zu Hebron dem Käufer die Ware zeigt und läßt an sichhinabhängen das Gewebe vor den Augen des Lüsternen. Deraber ist arm und kann's nicht kaufen. Da verbirgt der Kauf-mann es wieder."
„Sei es im Namen des Herrn", sagte Jaakob. „Wiewohles für Dritte wohl aussähe, als sprängest du mit mir um.Bleib, wo du bist! Sitze auf deinem Bein, die Hände imRücken! Du sollst sehen, was vielleicht einmal dein sein soll,unter Umständen."
„Was schon mein ist!" rief Joseph ihm nach. „Und was ichnur noch nicht habe!"
Er rieb mit den Knöcheln die Augen, machte sich zum