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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
113
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Wie denn, es war nichts", sagte er abwehrend.Um-sonst macht das Kind sich Gedanken. Es war unbedeutenddahingesagt, ohne feste Meinung und Absicht. Schenke ichdir nicht dies und das, wenn's das Herz mich heißt? Nundenn, einzig so war's gemeint, daß ich dir irgendein schmuckesDing zu gelegener Stunde..."

Nichtsda, nichtsda!" rief Joseph, sprang auf und um-schlang den Vater.Dieser Weise und Gute hier sagt nichtsunbedeutend dahin, das wäre das Neuste! Als ob ich's ihmnicht angesehen hätte beim Sprechen klar und deutlich, daßer mitnichten ins Leere sprach, sondern ein Ding im Augehatte, bestimmt und schön, nicht irgendeines, ein Be-sondres und Herrliches, und dachte mir's zu. Aber nichtzugedacht nur hast du mir's, sondern zugesagt und verheißen.Soll ich nicht wissen, was mein ist und was mich erwartet?Scheint es dir glaubhaft, ich könnte Ruhe finden und könntedir Frieden geben, eh ich's nicht weiß?"

Wie du mich drängst und bedrängst!" sagte der Alte inseiner Not.Schüttle mich nicht und nimm die Hände dochvon den Läppchen meiner Ohren, daß es nicht aussieht, alssprängest du mit mir um! Wissen du magst es wissen,warum nicht, ich sage dir's und gebe zu, daß ich Eines imSinne hatte, nicht dies oder jenes. Höre denn, laß dich zuBoden! Weißt du von Rahels Ketönet passim?"

Ein Gewandstück von Manu? Etwa ein Festkleid? Ah,ich verstehe, willst du mir aus ihrem Kleide. . ."

Höre, Jehosiph! Du verstehst nicht. Laß dich belehren!Da ich gedient um Nahe! sieben Jahre und der Tag heran-kam, daß ich sie empfangen sollte im Herrn, sprach Labanzu mir: .Einen Schleier will ich ihr schenken, daß sich die