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weder ihnen noch dem Daker. Die er ihnen zu seinem Unglückerzählte, waren die vergleichsweise bescheideneren. An Ben-jamin aber ging es aus; er bekam in vertraulichen Stundenauch die ganz unbescheidenen zu hören, über die sonst zu schwei-gen Joseph doch Selbstbeherrschung genug besaß. Daß derKleine, neugierig wie er war, sie mit wachsamstem Ver-gnügen anhörte und ihre Mitteilung sogar herausforderte,braucht nicht gesagt zu werden. Aber, ohnehin schon etwasmelancholisch belastet durch allerlei undeutliches Myrten-geheimnis, das man ihm zumutete, konnte er sich doch auchim Lauschen einer ängstlichen Beklemmung nicht erwehren,die er seiner Unreife zuschrciben wollte und also zu über-winden trachtete. Dennoch hatte sie nur zuviel sachlichenFug, und wohl niemand wird sich ganz der Sorge entschlagenangesichts der krassen Unbescheidenheit eines Traums wiedes folgenden, den Benjamin mehr als einmal zu hören be-kam — er allein. Aber gerade die Allein-Mitwisserschaft be-drückte erklärlicherweise den Kleinen nicht wenig, als sonotwendig er sie erkannte und so sehr er durch sie sich ge-ehrt fühlte.
Joseph erzählte den Traum zumeist mit geschlossenen Augen,mit leiser und dann wieder heftig hervorbrechender Stimme,die geballten Hände auf der Brust und offenbar in großerHerzensbewegung, obgleich er seinen Zuhörer ermahnte, sichnicht davon packen zu lassen und alles ruhig hinzunehmen.
„Du darfst nicht erschrecken, keine Ausrufe tun und wederweinen noch lachen", sagte er, „sonst rede ich nicht."
„Wie werde ich!" antwortete Benjamin dann jedesmal.„Ein Knirps bin ich wohl, aber doch kein Gimpel. Ich weißschon, wie ich es mache. Solange ich gelassen bin, will ich