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„Nach zehn Monaten", setzte Joseph seine Erzählungfort, „öffnete sich der Baum und sprang auf nach dieserFrist, und siehe, Adonai, der Knabe, ging daraus hervor.Ihn sah Aschera, die alles angerichtet, und gönnte ihn nie-mandem. Darum verwahrte sie ihn im Unteren Reich beider Herrin Ereschkigal. Aber auch diese gönnte ihn nie-mandem und sprach: ,Nie gebe ich ihn wieder heraus, denndies ist das Land ohne Wiederkehr.'"
„Warum denn gönnten die Herrinnen ihn niemandem?"
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„Niemandem und einander nicht. Du mußt fragen und
alles wissen. Kann man aber von einem Ding auf das andereschließen, so braucht man nur eines zu sagen, und auch das
andere ist daraus ersichtlich. Adon war der Sohn einer
Lieblichen, und Nana selbst hatte bei seiner Zeugung die
f»b!» Hand im Spiele gehabt, da versteht sich ohne Worte, daß
nn», ' er zum Anlaß des Neides geschaffen war. Darum, als die
föch Herrin der Lust im Unteren Reiche erschien, um ihn zu for-
Wd dern, erschrak die Herrin Ereschkigal in tiefster Seele und biß
, «>« die Zähne zusammen. Sie sprach zum Pförtner: .Verfahre
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mit ihr nach den Bräuchen!' Und also mußte die HerrinAschtarti die sieben Tore durchschreiten, zurücklasfend in denHänden des Pförtners an jedem ein Stück ihrer Kleidung,
Kopftuch, Gehänge, Gürtel und Spangen, am letzten Tore^ Ä das Schamtuch, so daß sie nackt vor die Herrin Ereschkigal
Digs- trat, den Tammuz zu fordern. Da machten die Herrinnen
ihre Finger krumm und fuhren gegeneinander."„Sie rauften um ihn mit den Nägeln?"
^ kB »Ja, eine wand sich der anderen Haar um die Hand, und
f>e rauften, so groß war ihr Neid. Dann aber ließ die Herrin
Ereschkigal die Herrin Aschtarti im Unteren Reiche einschließen