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sein, daß Tammuz starb und der Schöne zerrissen ward,oder nicht?"
„Wenn Jschtar vom Himmel verschwindet und hinab-steigt, den Sohn zu erwecken, das ist das Geschehen."
„Ei ja, das ist oben. Wie aber ist es hinieden? Du nennstdas Geschehen. Nenne mir aber doch die Geschichte!"
„Sie sagen, es war ein König zu Gebal", antworteteJoseph, „zu Füßen des Schneegebirges, der hatte eine Toch-ter, lieblich von Angesicht, und Nana, die da heißt Astaroth,schlug ihn mit Narrheit zu ihrer Lust, also daß die Lust ihnergriff nach seinem Fleisch und Blut und er die Tochter er-kannte."
Dabei wies Joseph hinter sich auf die Zeichen, die ein-gewetzt waren in das Mal, an dem sie saßen.
„Da sie nun schwanger war von einem Kinde", fuhr erfort, „und der König sah, daß er seines Enkels Vater war,packten ihn Verwirrung, Wut und Reue, und er hob sich auf,sie zu töten. Aber die Götter, wohl wissend, daß Aschrathdies angerichtet, verwandelten die Schwangere in einenBaum."
„In was für einen Baum?"
„Es war ein Baum oder Strauch", sagte Joseph ärger-lich, „oder ein Strauch von Baumesstärke. Ich war nichtin der Nähe, daß ich dir sagen soll, was für eine Nase derKönig gehabt und was für Ohrringe die Amme der Königs-tochter. Willst du hören, so höre und wirf mir nicht unreifeFragen gleich Steinen ins Gehege!"
„Schiltst du, so weine ich", klagte Benjamin, „und dannmußt du mich trösten. Darum, so schilt nicht erst, sondernglaube, ich will nichts Besseres als hören!"