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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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W- Herr dann mit Abraham schloß und der nur die ausdrückliche

kick- Bestätigung einer inneren Tatsache war; es war aber auch

m- der Ursprung des eigentümlichen Gepräges von Abrams

Ä! Gottesfurcht. Denn da Gottes Größe zwar etwas furchtbar

Sachliches außer ihm war, zugleich aber mit seiner eigenenSeelengröße in gewissem Maße zusammenfiel und ihr Er-zeugnis war, so war diese Gottesfurcht nicht ganz alleinFurcht ini eigentlichen Sinn des Wortes, nicht nur Zittern

und Beben, sondern auch Verbundenheit, Vertraulichkeitund Freundschaft, beides in einem; und tatsächlich hatteUrvater zuweilen eine Art gehabt, mit Gott umzugehen, diedas Erstaunen von Himmel und Erde hätte erregen müssen,

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ohne die Berücksichtigung der verschränkten Besonderheit

vliiin dieses Verhältnisses. Wie er zum Exempel den Herrn freund-

schaftlich angelassen hatte beim Untergange von Sodom und

Amorra, das war in Anbetracht von Gottes furchtbarerM Macht und Größe vom Anstößigen nicht weit entfernt ge-

wesen. Aber freilich, wo sollte es anstoßen, wenn nicht beiGott, der es gut aufnahm?Höre, Herr", hakte Abram

^ K damals gesagt,so oder so, das eine oder das andere! Willst

du eine Welt haben, kannst du nicht Recht verlangen; ist esdir aber ums Recht zu tun, so ist es aus mit der Welt. Dufassest die Schnur bei beiden Enden an, willst eine Weltund in ihr Recht. Wenn du aber nicht etwas milder wirst,so kann die Welt nicht bestehen." Sogar der List hatte erdamals den Herrn geziehen und ihm vorgehalten: DerWassersflut habe er abgeschworen, seinerzeit, nun aber kommeer mit der Feuersflut. Gott aber, der mit den Städten wohlnicht anders hatte verfahren können, nach dem, was seinenBoten zu Sodom geschehen war oder beinahe geschehen wäre.