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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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gekämpft, so daß sie siegten und die Feinde zu Paaren trieben.Es kam vor, daß auch Eliezer selbst dem Joseph die Geschichteso erzählte, der Junge war an die Variante gewöhnt. Nie-mandem entgeht aber, daß in dieser Gestalt die Erzählungden irdischen, wenn auch heldenhaften Charakter einbüßt,den die plaudernden Hirten ihr beilegten, und einen anderendafür gewinnt. Wenn man sie hört, so ist es und auchJoseph hatte mehr oder weniger entschieden diesen Ein-druck, als hätten zwei Götter, der Herr und der Diener,eine Überzahl von Riesen oder minderen Elohim bestrittenund niedergeworfen; und das bedeutet unzweifelhaft eineberechtigte und der Wahrheit dienliche Zurücksührung desVorkommnisses auf seine himmlische Form und seine Wieder-herstellung in dieser. Sollte man aber darum gar seine irdischeWirklichkeit leugnen wollen? Ganz im Gegenteil wäre zusagen, daß seine überirdische Wahrheit und Wirklichkeit seineirdische beweise. Denn was oben ist, kommt herunter; aberdas Untere wüßte gar nicht zu geschehen und siele sozusagensich selber nicht ein ohne sein himmlisches Vorbild und Gegen-stück. In Abram wurde Fleisch, was vorher sternenhaft ge-wesen war, und auf dem Göttlichen fußte er, auf diesesstützte er sich, als er die Räuber von jenseits des Euphrat sieg-reich zerstreute.

Hatte denn nicht zum Beispiel auch die Geschichte vonEliezers Brautsahrt ihre eigene Geschichte, aus der sie fußteund auf die ihr Held und Erzähler sich stützen mochte, indemer sie erlebte und erzählte? Auch diese wandelte der Altezuweilen auf eine sonderbare Weise ab, und auch in so ab-gewandelter Form ist sie durch die Pfleger der Überlieferungauf uns gekommen. Diese nämlich erklären, Eliezer habe, als