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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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das schlammige Land dort unten nichtKerne" oderMiz-raim", er nannte esScheol", die Hölle, das Totenreich;und seine geistlich-sittliche Abneigung erstreckte sich auch aufdas übertriebene Ansehen, in dem, wie man hörte, allesSchreibertum dortzulande stand. Seine eigene Übung aufdiesem Gebiet ging kaum etwas weiter als bis zur Zeich-nung seines Namens, wenn er ihn unter rechtliche Verträgezu setzen hatte, wobei er ihn aber meistens auch nur stempelte.Weiteres der Art überließ er dem Eliezer, seinem ÄltestenKnecht, und mochte es tun; denn die Fertigkeiten unsererDiener sind unsere Fertigkeiten, und Jaakobs Würden-schwere beruhte auf solchen nicht. Sie war freien, ursprüng-lichen und persönlichen Wesens, sie gründete sich auf dieMacht seines Fühlens und Erlebens, das ein kluges und be-deutendes Erfüllen von Geschichten war; sie entstammte einernatürlichen Geistigkeit, die, jedem spürbar, von ihm aus-strahlte, und war das Übergewicht eines Mannes von Ein-gebung, Traumkühnheit, Gottesunmittelbarkeit, der eigent-licher Schreibwissenschaft leicht entraten mochte. Es wärewenig schicklich, einen Vergleich anzustellen, auf den Eliezerselbst in seinem Leben nicht verfallen wäre. Aber wäre eswohl seine Sache gewesen, den Traum von der Himmels-rampe zu träumen oder mit Gottes Hilfe im NaturbereicheEntdeckungen zu machen, wie die des Sympathiezauberszur Erzeugung gesprenkelten Kleinviehs? Nie und nimmer!

Warum denn nun aber begünstigte Jaakob Josephsliterarische Ausbildung durch den Schreibknecht und sahmit Wohlgefallen einer Belehrung zu, deren Gefahren fürden Jungen und sein Verhältnis zu den Brüdern ihm nichtentgehen konnte? Das hatte zwei Gründe, Gründe der Liebe

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