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2 (1934) Der junge Joseph
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trug. Er ließ es von den Söhnen und Knechten bestellenauch den Sämann und Schnitter also machte Joseph zu-weilen, nicht nur den Hirten, wie übrigens jedermann weiß.Doch war diese lose Wirtschaft nur wenig bestimmend fürJaakobs Dasein, ein Nebenbei, an dem er ohne Herzlichkeitfesthielt, um ein wenig Bodenständigkeit heroorzukehren.Was ihm in Wahrheit Lebenöschwere verlieh, war sein be-weglich wimmelnder Reichtum, es waren die Herden, für derenErträgnisse er allen Überfluß eintauschte an Korn und Most,ül. Feigen, Granatäpfeln, Honig und auch an Silber undGold, und dieser Besitz bestimmte sein Verhältnis zuStädtern und Landleuten, ein verkragsreiches und vielfachgeregeltes Verhältnis, das seine Lockerheit bürgerlich festigte.

Zum Unterhalt der Herden bedurfte es geschäftsfreund-licher Beziehungen zu den Ansässigen, den handeltreibendenStädtern und den Bauern, die ihnen fronten oder zinsten.Weiderechte mußten gütlich und gültig gegen die und dieAbgaben vereinbart werden mit den Leuten Baals, wennJaakob nicht unstet und flüchtig leben wollte, als Wander-räuber, der den Besitzenden ins Gehege brach und ihnen dieÄcker verwüstete: verbriefte Befugnisse, sein Gewimmel zutreiben in die Stoppeln und es rupfend dahingehen zu lassenüber das Brachland. Dieses aber nahm ab zu der Zeit inden Bergen hier; schon lange war Friede und Segenszeit,nicht lagen die Reisestraßen stille, der landbewuchernde Städterward fett vom Karawanenhandel, von Stapel-, Umschlags-und Geleitgeldern für Waren, die vom Lande Mardugs überDamask auf der Straße östlich des Jarden durch diese Gegendans große Meer und von da ins Land des Schlammes oder inentgegengesetzter Richtung gingen; er häufte den Grundbesitz,