den er durch Hörige und Schuldsklaven bewirtschaften ließund dessen Erträge ihn fett machten außer den Handelsvor-teilen, so daß er, wie Jschullanu's Söhne den Laban, durchKapikalvorschüsse auch freie Bauern sich unterwerfen mochte;die Besiedelung nahm zu und die Beackerung; es blieb nichtallzuviel Weiderevier, und so kam es, daß das Land den Jaakobnicht trug, wie einst die Auen von Sodom den Abram undLot zusammen nicht getragen. Er mußte sich teilen; größereMengen seiner Bestände rupften vertraglich nicht hier,sondern fünf Tagereisen nördlicher im Lande, dort, woJaakob vordem gesiedelt hatte, im quellreichen Tale vonSchekem, und dort hüteten meist die Lea-Söhne, von Rübenbis Sebulun, während nur die vier von Bilha und Silpanebst den beiden Rahelsreisern beim Vater wohnten, alsodaß es wie mit den Bildern des Tierkreisgürtelö war, vondenen auch nur sechs auf einmal sichtbar, die anderen sechsaber dem Auge entzogen sind, worauf als auf Gleichnisund Abbild hinzuweisen Joseph sich nicht nehmen ließ.Damit ist nicht gesagt, daß nicht auch die Fernen heran-gekommen wären, wenn es bei Hebron besondere Arbeitgab, zum Beispiel zur Erntezeit — es ist sogar wichtig. Abermeistens waren sie fern uni vier bis fünf Tagereisen. Das istebenso wichtig, und daruni heißt es, der Knabe Joseph seibei den Kindern der Mägde gewesen, es ist die Erklärung.
Die Arbeit nun aber, die Joseph mit den Brüdern aufFeld und Weide leistete, tat er nicht alle Tage, — man darfsie nicht allzu ernst nehmen. Nicht jederzeit war er ein Hirtedes Viehs oder öffnete den Acker zur Wintersaat, wenn erweich war vom Regen, sondern nur dann und wann tat erdas, zwischendurch, wenn es ihm einsiel, nach seinem Belieben.