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Frau Käthchen's Klienten : Lustspiel in einem Aufzuge
Entstehung
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Geld, mit dem Du und Deinesgleichen die Welt zu be-herrschen glaubt, ich will gar nichts mehr von Dir, ichwill zurück zu meiner Familie.

Grotemeier. Nun, so sind wir also einig, wenigstensin Bezug auf unsere Trennung.

Frau Grotemeier (nach einer Pause). Wir sind einig.

Grotemeier (nach einer Pause). Nach dem Gesetzdürfen wir beide aber diesen Proceß nicht von demselbenAdvocaten führen lassen.

Frau Grotemeier. Nun, so will ich zu einem

andern gehen.

Grotemeier. O bitte, ich kann ja eben so gut zueinem andern gehen.

Frau Grotemeier. Nein, bleib Du nur bei diesem,Du warst ja zuerst hier.

Grotemeier. Nun denn, wenn Du zu einem andernmehr Vertrauen hast.

Frau Grotemeier. Ich werde zu unserm altenAdvocaten gehen. Adieu.

Grotemeier. Adieu.

Frau Grotemeier (will hmausgchen). Ich kann dieThüre nicht aufbekommen.

Grotemeier. O sie hat sich wahrscheinlich geklemmt.(Er geht an die Thür und versucht sie zu öffnen.) Wahrhaftig,sie ist verschlossen.

Frau Grotemeier. Das begreife ich nicht.

Grotemeier. Wie können sich die Leute nur erkühnen,uns hier einzuschließen.

Frau Grotemeier. Das muß die junge Frau desAdvocaten gethan haben, sie wollte ihren Mann aufsuchengehen.

Grotemeier. Es scheint sonst eine recht liebenswürdige,junge Frau zu sein, aber uns hier einzuschließen, das gehtdenn doch über alles Maaß.

Frau Grotemeier (lächelnd). Sie wollte wohl ihremMann diese Praxis nicht entgehen lassen.

Grotemeier. Ja so ein junger Advocat kann dasbrauchen, es scheint hier knapp herzugehen, Bureau undWohnzimmer im selben Raum.