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sich um) Ich seh Dich nirgend. Ich sagte eben, Du ständestvor der Thür — so will ich mich denn doch mit meinenleiblichen Augen überzeugen, daß Du auch dort nicht stehst.(Sie sicht zum Fenster hinaus, plötzlich zurückfahrend.) EinHerr vor der Thür mit einer goldnen Brille — einKlient — und Robert nicht da? Ha! den muß ich hierfesthalten, bis er zurückkommt, uud wenn ich ihn festkokettiren sollte
vierter Austritt.
Käthchen. Herr Grotemeier.
Grotemeier. Hier wohnt doch ein Advocat, Madame?
Käthchen. Ach, wollen der Herr nicht ein wenigPlatz nehmen? Mein Mann wird im Augenblick wiederzurück sein.
Grotcmeier. Nicht hier? — hm. — da will ichdoch lieber weiter gehen, denn ich bin sehr Pressirt.(Will gehcn.)
Käthchen. Ach warten Sie doch lieber noch ein ganzklein Weilchen, mein Herr. Sie sehen etwas echauffirtaus, und bei diesem Wetter erkältet man sich so leicht.Mittlerweile wird mein Mann gewiß eintreffen, ich er-warte ihn jede Secunde.
Grotemeier. Also Sie sind die Frau des Advocaten— wie heißt er doch gleich?
Käthchen. Robert Jungheerd, mein Herr.
Grotemeier. Sie sehen mir aus, als ob Sie nochim Honigmond der Ehe ständen.
Käthchen. Gewiß, mein Herr, aber ich denke derHonigmond wird bei meinem Robert und mir ewigdauern.
Grotemeier (höhnisch lachend). Ewig dauern! Nundann bin ich hier doch nicht vor die richtige Schmiedegekommen. Bedaure, Sie gestört zu haben. (Will gehen.)
Käthchen (ihn zurückhaltend). Aber warum denn, meinHerr? Glauben Sie, mein Mann vernachlässige seineGeschäfte, weil er an meiner Seite glücklich ist? O, er