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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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gefßaß, faß im Gfafe feine Brauen ficß entfcßiedener und eßen=mäßiger wöfßen, den Sßnitt feiner Augen ficß verfängern, ißrenGßanz durß eine Ceißte Untermafung des Lides fiß ßeßen, faßweiter unten, wo die Haut ßräunficß=federn gewefen, weiß aufgetragen, ein zartes Karmin erwaßen, feine Lippen, ßßitarmfoeßen noß, ßimßeerfarßen fßweffen, die Furßen der Wangen,des Mundes, die Runzefn der Augen unter Creme und fugendeßauß verfßwinden, erßfißte mit Herzßfopfen einen ßfüßen*den Jung fing. Der Kosmetiker gaß fiß endfiß zufrieden, indemer naß Art fofßer Leute dem, den er ßedient ßatte, mit ßrie=ßender Höfßißßeit danßte. Eine unßedeutende Naßßiffe,fagteer, indem er eine fetzte Hand an Afßenßaßs Außeres fegte.

Nun ßann der Herr fiß unßedenßfiß verfießen." Der Berußteging, traumgfüßfiß, verwirrt und furßtfam. Seine Kravattewar rot, fein ßreitfßattender Stroßßut mit einem meßrfarßigenBande umwunden.

Lauwarmer Sturmwind war aufgeßommen; es regnete feftenund fpärfiß, aßer die Lufi war feußt, diß und von Fäufnis=dürften erfaßt. Ffattern, Kfatfißen und Saufen umgaß das Ge=ßör, und dem unter der Sßminße Fießernden fßienen Wind°geifier üßfen Gefißfeßts im Raume ißr Wefen zu treißen, un*ßofdes Gevögef des Meeres, das des Verurteilen Maßf zerwüßft,zernagt und mit Unrat Jßändet. Denn die Sßwüfe weßrte derEßfuft, und die Vorßeffung drängte fiß auf, daß die Speifenmit Anfteßungsfioffen vergifiet feien.

Auf den Spuren des Sßönen ßatte Afßenßaß fiß eines Naß «mittags in das innere Gewirr der kranken Stadt vertiefi. Mitverfagendem Ortsfinn, da die Gäßßen, Gewäffer, Brußen undPfätzßen des Laßyrintßes zu feßr einander gfeißen, auß derHimmefsgegenden nißt meßrßßer, war er durßaus darauf ße*

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