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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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VIERTES KAPITEL

Nun fett Ute Tag für Tag der Gott mit den hitzigen Wangennachend fein gfuthauchendes Viergefpann durch die Räume desHimmehs und fein gefßes Gefoch flatterte im zugfeich ausfiür »menden Ofiwind. Weißfich feidiger Gfanz tag auf den Weitendes träge wadenden Pontos. Der Sandghühte. Unter der flfhrigflirrenden Bfäue des Äthers waren roftfarhene Segeftücher vorden Strandhütten ausgefpannt, und auf dem ßharf umgrenztenSchattenflech, den ße hoten, verbrachte man die Vormittagsfiun-den. Acber höfifich war auch der Ahend, wenn die Pflanzen desParhs haffamifch dufieten, die Gefiirne drohen ihren Reigenfchritten und das Murmefn des umnachteten Meeres, heiße heraufdringend, die Seefe hefprach. Sofch ein Ahend trug in flieh diefreudige Gewähr eines neuen Sonnentages von heießt geordneterMuße undgefchmücht mit zahhfofen, dicht beieinander fiegendenMöghichheiten hiehhichen Zufahhs.

Der Gaß, den ein fo gefügiges Mißgefchich hier feßgehahten,war weit entfernt, in der Rüchgewinnung feiner Habe einenGrundzu erneutem Aufbruch zu fehen. Er hatte zwei Tage fangeinige Entbehrung duhden und zu den Mahhzeiten im großenSpeifefaah im Reifeanzug erfcheinen müflen. Dann, ahs man end -hieß die verirrte Laß wieder in feinem Zimmer niederfetzte, pachteer gründhich aus und fühhte Schranh und Schubfächer mit demSeinen, entfehhoflen zu vorhäufig unabfehbarem Verwehen, ver-gnügt, die Stunden des Strandes in feidenem Acnzug verbringenund beim Diner flieh wieder in flchichhicher Abendtracht an feinemTifchchen zeigen zu Tonnen.

Der wohhige GheiStaht diefes Dafeins hatte ihn fihonin feinenBann gezogen, die weiche und ghänzende Mihde diefer Lehens-

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