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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Strandwäcßter nur, feinen Lauf, feine Niecferfage BeoßacßtetBaßen möcßte, fürcßtete feßrdie Läcßerficßßeit. Im üßrigenfißerzteer ßei ßcß fefßfi üßer feine komifcß-ßeifige Angfi.Beßürzt",dacßte er,Beßürzt wie ein Haßn, der angfivokfeine Ffügef imKampfe ßängen fäßt. Das waßrficß der Gott, der Beim An-ßficß des Ließenswürdigen fo unferen Mut ßricßt und unfernfioßzen Sinn fo gänzficß zu Boden drückt... Er fpiefte, fcßwärmteund war vief zu ßocßmütig, um ein Gefäßf zu fürcßten.

Scßon üßerwacßte er nicßt meßr den Aßfauf der Mußezeit,die er ßcß fefßer gewäßrt; der Gedanke an Heimkeßr ßerüßrteißn nicßt einmal Er Batte ßcß reicßficß Geld verfißrießen. SeineBeforgnis gaft einzig der mögficßen Acßreife der pofnifcßen Ta-mifie; docß Batte er unter der Hand, durcß Beiläufige Erkun-digung Beim Coiffeur des Hotefs, erfaßren, daß diefe Herr-fißafien ganz kurz vor feiner eigenen Ankunfi Bier aßgeßiegenfeien. Die Sonne Bräunte ißm Antfitz und Hände, der erregendeSaBzßaucß ßärkte ißn zum GefüBB, und wie er fonß jede Er-quickung, die Scßfaf Maßrung oder Natur ißm gefpendet, fo-gfeicß an ein Werk zu verausgaßen gewoßnt war, fo fieß er nunalles, was Sonne, Muße und Meerfufi ißm an täglicßer Kräf-tigung zufüßrten, ßocßßerzig-unwirtfcßafificß aufgeßen in Raufißund Empfindung.

Sein Scßfaf war ffücßtig; die köfificß einförmigen Tage warengetrennt durcß kurze Näcßte vollgfüddicßer Unruße. Zwar zoger ßcß zeitig zurück, denn um neun Ußr, wenn Tadzio vomScßaupfatz verfißwunden war, fißien der Tag ißm Beendet. Aderums erfie Morgengrauen weckte ißn ein zart durcßdringendesErfcßrecken, fein Herz erinnerte fließ feines Aißenteuers, es litt ißnnicßt meßr in den Kiffen, er erßoßßcß und feießt eingeßüllt gegendie Scßauer der Trüße fetzte erßcß ans offene Tenfier, den Auf-

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