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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
Seite
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gang der Sonne zu erwarten. Das wundervofTe Ereignis er-füllte feine vom Sdfafe geweißte Seefe mit Andacßt. Nocß fagenHimmef, Erde und Meer in geißerßafi gfaflger Dämmerßfäffe;nocß fcßwamm ein vergeßender Stern im Wefenfofen. Aßer einWeßen ßam, eine ßefcßwingte Kunde von unnaßßaren Woßn-pfätzen, daß Eos ficß von der Seite des Gatten erßeße, und je-nes erfie, fuße Erröten der fernßen Himmefs- und Meeresßricßegefdaß, durcß wefcßes das Sinnficßwerden der Scßöpfung ficßanzeigt. Die Göttin näßte, die Jüngfingsentfüßrerin, die denKfeitos, den Kepßafos raußte und dem Meide ader Ofgmpifcßentrotzend die Ließe des fcßönen Orion genoß. Ein Rofenßreuenßegann da am Rande der Weft, ein unfägßicß ßofdes ScßeinenundBfußen, ßindficße Wofßen, verßfärt, durcßfeucßtet, fcßweßtengfeicß dienenden Amoretten im roßgen, ßfäuficßen Dufi, Purpurflefauf das Meer, das ißn wadendvorwärts zu fcßwemmen fißien,gofdene Speere zucßten von unten zur Höße des Himmefs ßin-auf, der Gfanz ward zum Brande, fautfos, mit göttfiderUßer-gewaft wäfzten ficß Gfut und Brunß und fodernde Ffammenßerauf, und mit raffenden Hufen fiiegen des Bruders ßeifigeRenner üßer den Erd fr eis empor. Angeßraßft von der Pradttdes Gottes faß der Einfam- Wade, er fdfoß die Augen undfieß von der Gforie feine Lider ßüffen. Eßemafige Gefüßfe,früße, föftfide Drangfafe des Herzens, die im ßrengen Dienßfeines Leßens erßorßen waren und nun fo fonderßar gewan-deft zurüdßeßrten, - er erßannte fie mit verwirrtem, verwun-dertem Lädefn. Er fann, er träumte, fangfam ßifdeten feineLippen einen Hamen, und nod immer fädefnd, mit aufwärtsgeßeßrtem Amtfitz, die Hände im Sdoße gefaftet, entfdfummerteer in feinem Seffef nod einmaf.

Ader der Tag, der fo feurig-feßfid ßegann, war im ganzen