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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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fein ßis weit hinaus. Aber fcßon fcßien man ßeforgt um ißn,fcßott riefen Frauenfiimmen nacß ißm von cfen Hütten, ßießenwiederum diefen Mamen aus, der den Strand ßeinaße wie eineLofung ßeßerrfcßte und mit feinen weicßen Mitfauten, feinemgezogenen u=Ruf am Ende, etwas zugfeicß Süßes und Wifdesßatte: fadziu, Ladziu!" Er geßorcßte, er tief, das widerßre°ßende Waffer mit den Beinen zu Scßaum fcßfagend, zurück'*geworfenen Kopfes durcß die Hut) und zu feßen, wie die ße°ßendige Gefaßt, vormännßicß ßofd und ßerß, mit triefendenLocken und fcßön wie ein zarter Gott, ßerkommend aus den'Tiefen von Himmeß und Meer, dem Eßemente entßieg und ent°rann; Diefer Anßßidt gaß mgtßifcße Vorßelßungen ein, er warwie Dicßterkunde von anfängßicßen Zeiten, vom Urfprung derForm und von der Geburt der Götter. AJcßenßacß ßaufcßte mitgefcßßoffenen Augen auf diefen in feinem Innern antönenden Ge-fang; und aßermaßs dacßte er, daß es ßier gut fei und daß erßfeißen woßße.

Später ßag Fadzio, vom Bade ausrußend, im Sande, geßüßßtin fein weißes Laken, das unter der reckten Scßufter durcßge »zogen war, den Kopf auf den ßßoßen Arm gebettet) und aucßwenn Afcßenßacß ißn nickt betrachtete, fondern einige Seiten infeinem Bucke ßas, vergaß er faßt niemaßs, daß jener dort ßag unddaß es ißm nur eine ßeicßte Wendung des Kopfes nacß recßtskofiete, um das Bewunderungswürdige zu erßßicken. Beinaßefcßien es ißm, aßs fäße er ßier, um den Rußenden zu ßeßüten, -mit eigenen Angeßegenßeiten ßefcßäßigt und dabei dock in ße~fiändiger Wacßfamkeit für das edße Menfcßenßißd dort zur Reck-ten, nickt weit von ißm. Und eine väterßicße Hußd, die gerührteHinneigung deffen, der ßcß opfernd im Geifte das Schöne zeugt,zu dem, der die Schönheit bat, erfüßßte und bewegte fein Herz.

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