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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
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seinem Torf..." Ähnlich dachte wohl mancher; aber dennervösen Zorn, der sich in schlichten Herzen gegen so un-geheuerliche Verhältnisse regen mochte, beruhigte Spoel-manns Tochter, indem sie wohlzutun und mitzuteilen nichtvergaß, sondern gleich am Tage des öffentlichen Verlöb-nisses eine Stiftung von fünfhunderttausend Mark er-richtete, deren Erträgnisse jedes Jahr in die vier Landes-kommissarbezirke zu mildtätigen undgemeinnützigenZweckenverteilt werden sollten ...

In einem der olivenfarbenen Spoelmannschen Auto-mobile mit den ziegelroten Ledersitzen fuhren Klaus Hein-rich und Jmma und machten Visiten beiden Mitgliederndes Hauses Grimmburg. Ein junger Chauffeur lenktedas prachtvolle Fahrzeug, derselbe, der nach JmmasAussage einige Ähnlichkeit mit Klaus Heinrich habensollte; aber seine Anspannung war gering auf diesenFahrten, denn es war geradezu notwendig, die Riesen-kräfte des Wagens soweit wie nur möglich zu fesseln undlangsames Zeitmaß zu halten, so sehr war er allerwegevon Huldigungen umdrängt. Ja, da die weiteren Ur-heber unseres Glücks, da Großherzog Albrecht und SamuelSpoelmann, ein jeder nach seiner Art, sich vor dem Volkeverbargen, so häufte es all seine Liebe und Dankbarkeitauf die Häupter des hohen Brautpaares; hinter den ge-schliffenen Fensterscheiben des Kraftwagens flogen dieMützen der Buben empor, der Jubel von Männern undFrauen drang hell und gröhlend herein, und Klaus Hein-rich, die Hand am Helmschirm, sagte vermahnend:Dumußt ebenfalls grüßen, Jmma, nach deiner Seite, sonsthalten sie dich für kalt." Denn ungeduldig wie er war,

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