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(Fräulein von Jsenschnibbe war gut unterrichtet gewesen.O Noch an dem Abend des Tages, an welchem sie derFürstin zu Ried die große Neuigkeit überbracht hatte, ver-öffentlichte der „Eilbote" die Kunde von Samuel Spoel-manns, des weltberühmten Spoelmann, bevorstehenderAnkunft, und anderthalb Wochen später, zu AnfangOktober (war der Oktober des Jahres, in welchem Groß-herzog Albrecht sein zweiunddreißigstes, Prinz KlausHeinrich sein sechsundzwanzigstes Lebensjahr angetretenhatte) — kaum also, daß die öffentliche Neugier Zeitgehabt, einen rechten Höhepunkt zu erreichen — vollzogsich diese Ankunft, ward schlichte Wirklichkeit an einemherbstlich bedeckten, ganz unscheinbaren Wochentage, dersich gleichwohl der Zukunft als ein unendlich denkwürdigesDatum erweisen sollte.
Die Spoelmanns trafen mit Extrazug ein, — daraufbeschränkte sich vorderhand die Herrlichkeit ihres Auf-tretens; denn daß die „Fürstenzimmer" des HotelsQuellenhof durchaus nicht von blendender Pracht waren,wußte jedermann. Müßiges Publikum, überwacht voneinem kleinen Gendarmerieaufgebot, hatte sich hinter derPerronsperre eingefunden; Vertreter der Presse warenzugegen. Aber wer Außerordentliches gewärtigt hatte,wurde enttäuscht. Spoelmann wäre fast gar nicht er-kannt worden, so wenig überwältigend war er. LängereZeit hielt man seinen Leibarzt für ihn, Doktor Watercloose— so, sagte man, hieß er —, einen langen Amerikaner,welcher, den Hut im Nacken, seinen Mund zwischen dem