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Königliche Hoheit : Roman
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keit hob sich, marr holzte auf, man ließ dem Wald seinenStreudünger, die Viehbesißer brauchten nicht mehr allihre Vollmilch zu verkaufen, sie tranken sie selber, lindvergebens hätten die Krittler hinfort auf dem Lande nachunterernährten Gestalten gesucht. Das Volk zeigte sichdankbar gegen sein Herrscherhaus, das so ungemessenenSegen über Land und Leute gebracht. Es kostete Herrnvon Knobelsdorfs nicht viele Worte, um das Parlamentzu einer Erhöhung der Krondotation zu bewegen. JeneVerfügung, welche die SchlösserZeitvertreib" undFa-vorita" dem Verkauf unterstellte, ward zurückgezogen.Geschickte Werkmeister zogen ins Alte Schloß, um esvon oben bis unten mit Dampfdruckheizung zu versehen.Unsere Geschäftsträger bei Spoelmann, die Herren vonBühl und Doktor Krippenreuther, erhielten das Großkreuzdes Albrechtsordens in Brillanten, dem Finanzministerward außerdem der persönliche Adel zuteil, und Herr vonKnobelsdorff wurde mit einem lebensgroßen Bildnis deshohen Brautpaares erfreut, allsgeführt von der greiseilKünstlerhand des Professors von Lindemann und in kost-barem Rahmen.

Über die Mitgift, die Jmma Spoelmann von ihremVater empfangen sollte, erging sich nach der Verlobungdas Volk in Phantastereien. Man befand sich im Tau-mel, man war von einer tollen Sucht besessen, mit wahr-haft astronomischen Ziffern um sich zu werfen. Aber dieMitgift überstieg nicht ein irdisches, wenn auch recht er-freuliches Maß. Sie betrug hundert Millionen.

Bewahre!" sagte Ditlinde zu Ried-Hohenried, als siezuerst davon vernahm.Und mein guter Philipp mit

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