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Das Land
Land mast achttausend Quadratkilometer undzählte eine Million Einwohner.
Ein schönes, stilles, unhastiges Land. Die Wipfelseiner Wälder rauschten verträumt; seine Äcker dehntenund breiteten sich, treu bestellt; sein Gewcrbewesen warunentwickelt bis zur Dürftigkeit.
Es besaß Ziegeleien, es besaß ein wenig Salz- undSilberbergbau — das war fast alles. Man konnte allen-falls noch von einer Fremdenindustrie reden, aber sieschwunghaft zu nennen, wäre kühn gewesen. Die alka-lischen Heilquellen, die in unmittelbarer Nähe der Haupt-stadt dem Boden entsprangen und den Mittelpunktfreundlicher Badcanlagen bildeten, machten die Residenzzum Kurort. Aber während das Bad um den Ausgangdes Mittelalters von weither besucht gewesen war, hattesich später sein Ruf verloren, war von den Namen andererübertönt und in Vergessenheit gebracht worden. Diegehaltvollste seiner Quellen, Ditlindenquelle genannt,ungewöhnlich reich an Lithium salzen, hatte man erstkürzlich, unter der Regierung Johann Albrechts III., er-schürft. Und da es an einem nachdrücklichen und hin-länglich marktschreierischen Betriebe fehlte, war es nochdicht gelungen, ihr Wasser in der Welt zu Ehren zubringen. Man versandte hunderttausend Flaschen davonim Jahr, — eher weniger als mehr. Und nicht vieleFremde reisten herbei, um es an Ort und Stelle zutrinken...
Alljährlich war im Landtage von „wenig" günstigen
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