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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
389
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in allzugroßer Abgeschiedenheit von der praktischen Welt.Ja das, worum Klaus Heinrich fortan mit Blick undWorten bat, war nicht sowohl, daß Fräulein Spoel-mann die Empfindungen, die er ihr entgegenbrachte, er-widern, sondern daß sie sich überhaupt entschließenmöge, an die Wirklichkeit und Lebendigkeit dieser Emp-findungen zu glauben. Denn das tat sie nicht.

Er ließ zwei Wochen verstreichen, ehe er wieder aufDelphinenort" vorsprach und lebte während dieser Zeitin seinem Innern von dem, was geschehen. Es schieilihm nicht eilig, dieses Geschehnis durch Neues veralteilzu machen, und außerdem nahmen ihn in diesen Tagenmehrere Repräseiltationspstichten in Anspruch, unter an-deren das Festschießen des Zimmerstutzen-Schützenver-bandes, dessen erklärter Schirmherr er war und an bestellStiftungsfest er sich alljährlich beteiligte, indem er, ingrüner Tracht, als lebe und webe er im Schützenwesen,von den Vereinsmitgliedern mit begeistertem Schützen-gruß empfangen, an den Schießständen verfuhr, undmit den verklärten Herren des Vorstandes, ganz gegenAppetit, einen Imbiß einnahm, lim endlich in anmutigkundiger Haltung mehrere Schüsse in der Richtungverschiedener Scheiben abzugeben. Als er sich hieraufes war Mitte Juni wieder um die Teestunde beiSpoelmanns einstellte, verhielt Jmma sich äußerst spöt-tisch, lind ihre Ausdrucksweise war ungewöhnlich schrift-mäßig und redensartlich. Auch Herr Spoelmann warjenes Mal zugegen, lind obgleich seine Anwesenheit dasvon Klaus Heinrich ersehnte Alleinsein mit der Tochterdes Hauses hintanhielt, so half sie dem Prinzen doch auf