Ständen bis hinauf zu den ausschlaggebenden Stellenerst aufdrängte und von unten her gewaltig eingab: daßder unbefangene, von Vorurteilen nicht gehemmte Glaubedes Volkes allem Späteren die breite und feste Grund-lage bot. „Mit einer Hand?" fragte es, und „Dasgrößte Glück?" Es sah Klaus Heinrich im Geiste nebenJmma Spoelmann die Linke in die Hüfte stützen, und,noch unfähig, zu Ende zu denken, was es dachte, erbebtees bei feinem halben Gedanken.
Damals schwebte alles in der Luft, und niemanddachte etwas zu Ende — auch nicht die nächstbeteiligtenund handelnden Personen. Denn zwischen Klaus Hein-rich und Jmma Spoelmann lagen die Dinge ja sonder-bar, und ihr Sinnen konnte — auch seines — vor derHand auf kein handgreifliches Ziel gerichtet sein. In derTat hatte jener wortkarge Vorgang am Nachmittag vondes Prinzen Geburtstag (als Fräulein Spoelmann ihmihre Bücher gezeigt hatte) an ihren Beziehungen sehrwenig, ja gar nichts geändert, und wenn auch KlausHeinrich damals in jenem wallenden und hitzig entzücktenZustand, der jungen Leuten bei solchen Gelegenheiteneigen ist, nach „Eremitage" zurückgekehrt war, wohl garin der Meinung befangen, daß etwas Entscheidendes sichereignet habe, so wurde er doch bald belehrt, daß seinWerben um das, was er als sein Glück erkannt hatte,nun erst eigentlich begann. Dieses Werben aber konnte,wie gesagt, noch gar keinen sachlichen Enderfolg, einembürgerlichen Versprechen oder ähnlichem gelten, — daslag zunächst außerhalb des Bereiches des Denkbaren, undüberdies lebte man, um dergleichen ins Auge zu fassen,