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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
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krumm, die Augen nach innen gekehrt, seinen Stock durchden Sand führte lind dessen Gemurmel ausgezeichnet undvon Geschlecht zu Geschlecht überliefert worden war. . .Das größte Glück?" Durch einen Fürstenmit einerHand" sollte es dem Lande zuteil werden. Mehr werdeer, hieß es, mit seiner einen dem Lande geben, als anderemit zweien nicht vermöchten . . . Mit einer? Aber waralles ganz in Ordnung an Klaus Heinrichs schlanker Fest-gestalt? War nicht, wenn man sich besann, eineSchwäche, ein Fehler an seiner Person, wovon man, wennmail ihil grüßte, abzusehen gewöhnt war, aus Scheu zumersten und zweitens, weil er es einem mit liebenswerterKunst erleichterte, davon abzusehen? Man sah ihn imWageil, wie er über dem Säbelgriff den linkeil Unter-arm mit dem rechten bedeckte. Man sah ihn unter einemBaldachin, auf einer mit Fahnentüchern behangenenTribüne sich darstellen, ein wenig nach links gewandt,die Linke auf eine gewisse Art in die Hüfte gestützt. Seinlinker Arm war zu kurz, die Hand verkümmert, manwußte es und kannte sogar verschiedene Erklärungen fürdie Entstehung dieses Gebrechens, ohne daß Ehrfurchtund Abstand doch erlaubt hätten, es klar zu sehen oderes auch nur eigentlich zuzugeben. Aber nun sah man es.Niemals wird festgestellt werden können, wer zuerstflüsternd daran erinnerte und es mit der Prophezeiung inVerbindung brachte, ein Kind, eine Magd oder einGreis an der Schwelle des Jenseits. Aber was feststeht,ist, daß es im Volke geschah, daß das Volk gewisse Ge-danken und Hoffnungen nicht zuletzt seine Auffassungder Person Fräulein Spoelmanns den gebildeten