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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
358
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den Ohren wieder zu mir selbst gebracht, als ich es dennochdamit versuchte, und ich war Ihnen unaussprechlich dank-bar dafür, denn es war schrecklich, schrecklich, und ichvergesse es nicht. Aber dies hier ist kein Ausflug in denTanzsaal des Bürgergartens, wovon man gedemütigt undÜbelkeit im Herzen zurückkehrt, es ist keine Verirrung undEntgleisung lind Erniedrigung. Sehen Sie denn nicht,daß die, von der wir reden, daß sie weder in den Bürger-garten gehört, noch zu den adeligen Fasanen, noch irgend-wohin sonst in der Welt, als zu mir, daß sie einePrinzessin ist, Doktor Überbein, und meinesgleichen, unddaß also von Bowlendeckeln gar nicht die Rede sein kann?Sie haben mich gelehrt, daß es liederlich sei, zu behaupten,daß wir alle nur Menschen seien, und innerlich hoffnungs-los für mich so zu tun, als ob es so sei, und ein ver-botenes Glück, das mit Schande enden müsse. Aber dieshier ist nicht das liederliche und verbotene Glück. Es istzum ersten Male das erlaubte und innerlich hoffnungsvolleund glückselige Glück, Doktor Überbein, dem ich mich gutenMuts überlassen darf, was da auch kommen mag ..."

Adieu, Prinz Klaus Heinrich", sagte Doktor Überbein,ohne übrigens schon aufzubrechen. Vielmehr fuhr er fort,die Hände auf dem Rücken und den roten Bart auf dieBrust gesenkt, an Klaus Heinrichs linker Seite dahin-zuwandeln.

Nein", sagte Klaus Heinrich.Nein, nicht adieu,Doktor Überbein, das ist es ja eben! Ich will IhrFreund bleiben, der Sie es immer so schwer gehabt habenund so stolz auf Schicksal und Strammheit halten undmich ebenfalls stolz machten dadurch, daß Sie mich als