die den Grund von unschönen Vorstadtwiesen trennten,war ein kleiner, morscher Borkenternpel gelegen.
Klaus Heinrich sprach von seinem Verkehr auf „Del-phinenort", da dieser Gegenstand ihm am nächsten lag;er erzählte anschaulich davon, ohne dem Doktor tatsächlicheNeuigkeiten mitteilen zu können, denn dieser zeigte sichauf dem Laufenden. Woher er das sei? — O, aus ver-schiedenen Quellen. Überbein habe nichts vor anderenvoraus. — Und also kümmere man sich in der Residenzum diese Dinge? — „Nein, behüte, Klaus Heinrich, nie-mand denkt daran. Weder an die Ritte, noch an die Tee-visiten, noch an die Automobilfahrt. Dergleichen vermagnatürlich keine Zunge in Bewegung zu setzen." — „Aberwir sind so vorsichtig!" — „Wir ist prächtig, KlansHeinrich, und das mit der Vorsicht auch. Übrigens läßtExzellenz von Knobelsdorff sich genau über Ihre TatenBericht erstatten." - „Knobelsdorff?" - „Knobelsdorff."Klaus Heinrich schwieg. — „Und wie stellt sich BaronKnobelsdorff zu den Berichten?" fragte er dann. — Nun,der alte Herr habe ja noch nicht Veranlassung genommen,in die Entwickelung der Dinge einzugreifen. - Aber dieÖffentlichkeit? Die Leute? — Ja, die Leute hielten natür-lich den Atem an. — „Und Sie, Sie selbst, lieberDoktor Überbein?!" — „Ich warte auf den Bowlen-deckel", erwiderte der Doktor.
„Nein!" rief Klaus Heinrich mit freudiger Stimme.„Nein, es wird nichts aus dem Bowlendeckel, Doktor Über-bein, denn ich bin glücklich, glücklich, was da auch kommenmöge, — verstehen Sie das? Sie haben mich gelehrt,daß das Glück nicht meine Sache sei und haben mich bei
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