Remise und Stall, deren Bestand sich auf eine Chaise,ein Coupee, einen Dogcart, zwei Reit- und zwei Wagen-pferde belief. Ein Gärtner besorgte mit Hilfe zweierBurschen den Park und den Garten; und eine Köchinnebst ihrer Küchenmagd sowie zwei Zimmermädchen bil-deten das weibliche Personal auf Schloß „Eremitage".Hofmarschall von SchulenburgS Sache war es, für seinenjungen Herrn mit der Apanage hauözuhalten, die derLandtag nach AlbrechtS Thronbesteigung dem Bruder desGroßherzogs in einer bedenkenvollen Sitzung bewilligthatte. Sie betrug fünfzigtausend Mark. Denn dieSumme von achtzigtausend, welche ursprünglich gefordertworden, hatte keinerlei Aussicht gehabt, im Landtagedurchzugehen, und so hatte man in Klaus HeinrichsNamen beizeiten einen weisen und großmütigen Verzichtgetan, der im Lande den besten Eindruck gemacht hatte.— Jeden Winter ließ Herr von Schulenburg das Eisdes Teiches veräußern. Zweimal im Sommer ließ er dieWiesen des Parkes mähen und das Heu verkaufen. Nachdem Mähen sahen die Wiesenflächen fast aus wie engli-scher Rasen.
Ferner residierte Dorothea, die Großherzogin-Mutter,nicht mehr im Alten Schloß, und mit ihrer Zurück-gezogenheit hatte es eine traurige und unheimliche Be-wandtnis. Auch von dieser Fürstin nämlich, die der ge-reiste und bewanderte Herr von Knobelsdorff gelegentlichals eine der schönsten Frauen bezeichnet hatte, die er je ge-sehen, auch von ihr, deren festlicher Anblick Glück, Her-zenserhebung und Lebehochs bewirkt hatte, wann immersie sich den sehnsüchtigen Blicken bedrückter Alltags-
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