des Geistes und der Seele, die er spendete, war er füg-lich der Gegenstand volkstümlicher Dankbarkeit. DieArmen lasen ihr Brennholz im Walde, er schenkte esihnen, sie hatten es frei. Sie gingen gebückt, sie sam-melten allerlei Beeren und Pilze zwischen seinen Stäm-men und hatten ein wenig Verdienst davon. Das warnicht alles. Das Volk sah ein, daß sein Wald auf dieWitterungsbeschaffenheit und gesundheitlichen Verhält-nisse des Landes vom entscheidendsten günstigen Einstußwar; es wußte wohl, daß ohne den prächtigen Wald inder Umgebung der Residenz der Quellengarten dortdraußen sich nie mit zahlenden Fremden füllen würde;und kurz, dies nicht sehr betriebsame und fortgeschritteneVolk hätte begreifen müssen, daß der Wald den wich-tigsten Vorzug, den aus jede Art ergiebigsten Stammbesitzdes Landes bedeutete.
Dennoch hatte man sich am Walde versündigt, ge-frevelt daran seit Jahren und Menschenaltern. Dergroßherzoglichen Staatsforstverwaltung waren die schwer-sten Vorwürfe nicht zu ersparen. Dieser Behörde gebraches an der politischen Einsicht, daß der Wald als ein un-veräußerliches Gemeingut erhalten und bewahrt werdenmußte, wenn ec nicht nur den gegenwärtigen, sondernauch den kommenden Geschlechtern Nutzen gewähren sollte,und daß es sich rächen mußte, wenn man ihn, uneingedenkder Zukunft, zugunsten der Gegenwart maßlos und kurz-sichtig ausbeutete.
Das war geschehen und geschah noch immer. Erstenshatte man große Flächen des Waldbodens in ihrer Frucht-barkeit erschöpft, indem man sie beständig in übertriebener
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