Herrn ist schwer zu befriedigen, er hat es gezeigt. SeineBedürfnisse haben immer das Gegenstück zu jenemMangel an Wahl gebildet, den Prinz Lambert zeit seinesLebens an den Tag gelegt hat. Er hat sich spät zur Eheentschlossen. Man hatte die Hoffnung auf direkte Nach-kommenschaft nachgerade aufgegeben. Man bequemtesich wohl oder übel, in dem Prinzen Lambert, überdessen. . . Indisponiertheit wir einig sein werden, denThronerben zu sehen. Da, wenige Wochen nach seinerThronbesteigung, lernt Johann Albrecht die PrinzessinDorothea kennen, er ruft aus: Diese oder keine! und dasGroßherzogtum hat eine Landesmutter. Exzellenz er-wähnten der bedenklichen Mienen, die entstanden, als dieZiffer der Mitgift bekannt wurde, — Sie erwähntennicht des Jubels, der gleichwohl herrschte. Eine armePrinzessin, allerdings. Aber ist die Schönheit, solcheSchönheit, eine beglückende Macht oder nicht? Unver-geßlich ihr Einzug! Sie war geliebt, als ihr erstes Lächelnüber das schauende Volk hinstog. Exzellenz müssen mirgestatten, mich wieder einmal zu dem Glauben an denIdealismus des Volkes zu bekennen. Das Volk will seinBestes, sein Höheres, seinen Traum, will irgend etwaswie seine Seele in seinen Fürsten dargestellt sehen — nichtseinen Geldbeutel. Den zu repräsentieren sind andere Leuteda . . ."
„Sie sind nicht da. Bei uns nicht da."
„Ein bedauerliches Faktum für sich. Die Hauptsache:Dorothea hat uns einen Thronfolger beschert..."
„In dem der Himmel einigen Zahlensinn entwickelnmöge!"