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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
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Sie antworten mir, Baron, Sie scheinen mir zuwidersprechen, und Ihre Worte sind im Inneren un-gläubiger und bitterer als die meinen."

Herr von Knobelsdorff schwieg mit einer vagen undanheimgebenden Geste.

Es mag sein", sagte der Finanzminister und nicktetrübe auf seinen Hut hinunter.Exzellenz mögen rechthaben. Vielleicht sind wir alle schuldig, wir und unsereVorgänger. Was hätte nicht alles verhindert werdenmüssen! Sehen Sie, Baron, einmal, es ist zehn Jahreher, bot sich eine Gelegenheit, die Finanzen des Hofes zusanieren, zu bessern auch nur, wenn Sie wollen. Sie istversäumt worden. Wir verstehen einander. Der Groß-herzog hatte es damals, bestrickender Mann, der er ist,in der Hand, die Verhältnisse durch eine Heirat, die voneinem gesunden Standpunkt hätte glänzend genanntwerden können, zu rangieren. Statt dessen. . . meinepersönlichen Empfindungen beiseite . . . aber ich vergesseniemals die Jammermiene, mit der man im ganzen Landedie Ziffer der Mitgift nannte..."

Die Großherzogin", sagte Herr von Knobelsdorff,und die Fältchen an seinen Augenwinkeln verschwandenfast ganz,ist eine der schönsten Frauen, die ich je ge-sehen habe."

Eine Erwiderung, die Euerer Exzellenz zu Gesichtesteht. Eine ästhetische Erwiderung. Eine Erwiderung,die Stich halten würde, auch wenn die Wahl Seinerköniglichen Hoheit, wie die seines Bruders Lambert aufein Mitglied des Hofballetts gefallen wäre. . ."

O, da bestand keine Gefahr. Der Geschmack des

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