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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
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last einer leidlich würdigen Hofhaltung. Da sind dieSchlösser lind ihre Parks zu unterhalten, Hollerbrunn,Monbrillant, Jägerpreis, nichtwahr... Eremitage, Del-phinenort, Fasanerie und die anderen... ich vergesseSchloß Segenhaus und die Ruine Haderstein ... vomAlten Schlosse zu schweigen . . . Sie werden schlechtunterhalten, aber es ist ein Posten ... Da ist das Hof-theater, die Galerie, die Bibliothek zu unterstützen. Dasind hundert Ruhegehälter zu zahlen, auch ohneRechtspflicht, aus Treue und Würde. Und auf welchfürstliche Art der Großherzog bei der letzten Überschwem-mung eingesprungen ist . . . Aber das ist eine Rede, dieich da halte!"

Eine Rede," sagte der Finauzminister,mit derEure Exzellenz mir zu opponieren gedachten, währendSie mich damit unterstützen. Teuerster Baron"und hierbei legte Herr von Schröder die Hand aufs Herzich gebe mich der Sicherheit hin, daß über meineGesinnung, meine loyale Gesinnung zwischen Ihnenund mir jedes Mißverständnis ausgeschlossen ist. DerKönig kann nicht unrecht tun ... Die höchste Person istüber jeden Vorwurf erhaben. Aber eine Schuld ... ach,ein doppelsinniges Wort!... eine Schuld ist vorhanden,und ich wälze sie ohne Zögern auf den Grafen Trümmcr-hauff. Daß die früheren Inhaber seines Postens ihreSouveräne über die materielle Lage des Hofes hinweg-täuschten, lag im Geiste der Zeiten und war verzeihlich.Das Verhalten des Grafen Trummerhauff ist es nichtmehr. Ihm, in seiner Eigenschaft als Hof-Finanzdirektorhätte es obgelegen, der herrschenden . . . Sorglosigkeit